(Julia Ast/wn)
Am 16.12.2010 fand in der Aula eine Debatte der 9ten Klassen statt.
Der Sinn der Debatte besteht darin Schülerinnen und Schüler, die gut
debattieren, auf den großen Bundesdebattierwettbewerb vorzubereiten.
Der Jugend- Debattierwettbewerb unter dem Namen „ Jugend Debattiert“ ist ein
Projekt zur sprachlich-politischen Bildung an weiterführenden Schulen in
Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler werden bereits ab Klasse 8 auf das
Debattieren vorbereitet.
Der Jugend- Debattierwettberwerb wurde von der Gemeinnützigen
Hertie-Stiftung, der Robert – Bosch- Stiftung, der Stiftung Mercator und der
Heinz-Nixdorf Stiftung ins Leben gerufen.
In den vorherigen Deutschstunden wurden die einzelnen Klassen auf die Debatte
vorbereitet.
Im Laufe der Stunden wurde debattiert und abgestimmt, wer die Klasse bei der
Debatte vertritt.
Da für den Wettstreit zwei Leute für die Pro- und zwei für die Contra-Seite
benötigt werden, musste eine Klasse zwei Leute „ins Rennen“ schicken.
Ausgewählt wurden: Finja (9a), Gabriel und Sabine (9b), Fabian (9c)
Das Thema der Debatte lautete: „Sollte man Hausaufgaben abschaffen?“. Eine
Jury sollte darüber entscheiden, wer als Gewinner aus der Debatte hervorgehen
sollte. Jurymitglieder waren: Frau Heetjans und Frau Radecker (beide
Realschule), Frau Wolter und Frau Al Saydali (beide Stadtbücherei Rahden).
Die vier Schülerinnen und Schüler hatten in der 3. Stunde Zeit sich
vorzubereiten, in der 4.-6. Stunde kamen dann in der Aula unserer Schule die
anderen Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen als Zuhörer dazu.
Durch Auslosen wurde entschieden, wer die Pro- und wer die Contraseite vertritt.
Finja und Gabriel waren nach dem Losentscheid für die Abschaffung der
Hausaufgaben, Fabian und Sabine vertraten die Gegenmeinung.
Sie begannen mit einer Eröffnungsrede. Bei dieser hatte jeder der vier Debattanten zwei Minuten Zeit, seine Position vorzustellen und für seine Seite zu argumentieren, ohne dass er dabei unterbrochen werden darf. Die Pro- und Contraredner wechseln sich hierbei ab.
Der zweite Teil ist die freie Aussprache. Diese dauert zwölf Minuten und wird frei geführt.
Der letzte Teil ist die Schlussrunde. Hier bekommen alle Debattanten erneut eine Minute Redezeit, um noch einmal ihren Standpunkt klar zu machen. Im Unterschied zu anderen Debattenformaten darf die eigene Position hier geändert werden, in jedem Fall muss die Position allerdings durch die vorausgegangene Debatte begründet werden. Es dürfen folglich keine neuen Argumente genannt werden.
Am Ende belegten Sabine und Gabriel den 3. Platz, Fabian den 2. Platz und Finja gewann. Alle vier Debattanten bekamen einen Wertgutschein im Wert von 10€ für die Buchhandlung „Das Buch“ in Rahden.
Es qualifizierte sich keiner der vier für den Bundes Debattierwettbewerb.